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Die Blaue Blume ist Symbol
 für das unerfüllbare Streben
nach Vollendung.

 

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Amt für Wissenschaft und Kunst

 

Die Blaue Blume e.V.

Die Die Blaue Blume e.V. wurde im Jahr 2002 von der Frankfurter Flötistin Saskia Schneider zusammen mit anderen Künstlern gegründet. Ziel des Vereins ist es, der Kammermusik ihr „verstaubtes“ Image zu nehmen und durch die Verbindung mit anderen Kunstrichtungen wie Literatur, Tanz, Bildende Kunst die Attraktivität der Veranstaltungen zu erhöhen und neue Podien zu schaffen. Informativ und unterhaltsam erschließen sich die Programme dem Publikum. Einzugsgebiet für die Aktivitäten sind Frankfurt und das gesamte
Rhein-Main-Gebiet.

 

 

Sonntag, 5. Juni 2016, 17 Uhr, Frankfurt am Main, Garten des Willemer Häuschens, Hühnerweg 74
An mein kleine Naturwesen      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Musikalisch-Literarische Begegnungen
im romantischen Garten des Willemer Häuschens

Johann Wolfgang von Goethe

Liebesgedichte an Christiane, anlässlich des 200. Todestages von Christiane von Goethe

Helmut Winkelmann – Texte

Saskia Schneider – Flöte

 

Sonntag, 19. Juni 2016, 17 Uhr, Frankfurt am Main, Garten des Willemer Häuschens, Hühnerweg 74
Hommage auf Friedrich Rückert
anlässlich seines 150. Todestages   
   

http://www.estw.de/de/Stadtbus/Erlanger-Busnamen/Grosse-Erlanger-innen/Friedrich-Rueckert/Friedrich-Rueckert/Friedrich-Rueckert-2.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musikalisch-Literarische Begegnungen
im romantischen Garten des Willemer Häuschens

Helmut Winkelmann, Gedichte & Lebensgeschichte von Friedrich Rückert   
Saskia Schneider, Flöte & Programm

Helmut Winkelmann – Texte

Saskia Schneider – Flöte

 

 

 

 

Novalis,
aus „Heinrich von Ofterdingen

..... Eine Art von süßem Schlummer befiel ihn,
in welchem er unbeschreibliche Begebenheiten träumte,
und woraus ihn eine andere Erleuchtung weckte.
Er fand sich auf einem weichen Rasen am Rande einer Quelle,
die in die Luft hinausquoll und sich darin zu verzehren schien.
Dunkelblaue Felsen mit bunten Adern erhoben sich in einiger Entfernung;
das Tageslicht, das ihn umgab, war heller und milder als das gewöhnliche,
der Himmel war schwarzblau und völlig rein.

Was ihn aber mit voller Macht anzog,
war eine hohe, lichtblaue Blume,
die zunächst an der Quelle stand,
und ihn mit ihrem breiten, glänzenden Blättern berührte.
Rund um sie her standen unzählige Blumen von allen Farben,
und der köstlichste Geruch erfüllte die Luft.
Er sah nichts als die blaue Blume,
und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.
Endlich wollte er sich ihr nähern,
als sie auf einmal sich zu bewegen und zu verändern anfing;
die Blätter wurden glänzender und schmiegten sich an den wachsenden Stengel,
die Blume neigte sich nach ihm zu,
und die Blütenblätter zeigten einen blauen, ausgebreiteten Kragen,
in welchem ein zartes Gesicht schwebte. .....